StrassZauber
PlugIn für CorelDRAW zur Erstellung von Strassschablonen

Mit StrassZauber erhält man eine ideale Produktionsumgebung, um kostengünstig individuelle Schablonen für das Setzen von Strasssteinen zu erstellen. Die Software StrassZauber bindet sich als PlugIn in CorelDRAW ein und erzeugt automatisch Schablonen für Strasssteine, die die Produktion von hochwertigen Textilien mit Strasssteinen ermöglichen. Das gewünschte Design wird in CorelDRAW erstellt bzw. aus vorhandenen Designs gestaltet. Die Größe der verwendeten Strasssteine bestimmt das „Punktraster“, vergleichbar mit dem Raster eines digitalen Druckers, jedoch sind die Punkte von digitalen Druckern um ein Vielfaches kleiner als Strasssteine. Aus diesem Grund muss bei der Gestaltung darauf geachtet werden, dass das Design für Strass geeignet ist. Es sollte sich um große, „klare“ Designs handeln. Feine Details kann man nur schwer oder gar nicht mit den relativ groben Strasssteinen wiedergeben.

 

Bei der Gestaltung mit Schriften sollten am besten sogenannte „Single Line“ Fonts verwendet werden. Solche Fonts werden z.B. auch zum Fräsen verwendet. Diese Fonts zeichnen sich dadurch aus, dass sie „keinen Körper“ haben, also nur eine Linie als Darstellung. Auf dieser Linie sitzen dann später die Steine. Wenn man eine Schrift mit „Körper“ verwendet, sitzen die Steine auf den Aussenlinien und das sieht meist nicht so gut aus.

 

StrassZauber ist ein PlugIn für CorelDRAW X3, X4, X5, X6 und X7 (64+32 Bit) und arbeitet mit dem PlugIn CuttingMaster für Graphtec Schneideplotter oder dem PlugIn CutWizard für GCC Schneideplotter optimal zusammen.

 

EXKLUSIV: Beim Kauf eines Graphtec CE6000 oder FC8600 Schneideplotters bietet die medacom graphics GmbH eine kostenfreie Lizenz der Software StrassZauber im Wert von 99,- Euro!

 

bluebird Blue BirdDieses Motiv besteht aus 3 Elementen der Textilveredlung. Es wurde aus einer Kombination aus Flexfolie, Flockfolie und Strasssteinen erstellt.
love LoveEin Motiv, bestehend aus einem Herz, welches mit Flexfolie auf das T-Shirt aufgedruckt wurde. Sowie der Schriftzug “love”, welcher mit roten Strasssteinen in das Herz eingearbeitet wurde.
poison PoisonBei diesem Motiv wurde ein Totenkopf Bild erstellt, die Konturen mit StrassZauber konvertiert und der Schriftzug wurde ebenfalls in StrassZauber maskiert und dann auf das T-Shirt aufgebügelt.
schmetterling SchmetterlingDieses Motiv besteht aus 3 Elementen der Textilveredlung. Es wurde aus einer Kombination aus Flex- und Flock-Folie sowie Strasssteinen kreiert.
stern SternDer Stern wurde aus Glitzer-Flexfolie in Silber gestaltet. Die Strasssteine verleihen ihm seinen besonderen Look.
bunny BunnyBei diesem Motiv wurde zuerst der Kopf des Häschens erstellt, dann wurde mithilfe der CutWizard Funktion zum Erstellen einer Maskierebene die Kontur der Strasssteine angepasst und die Strasssteine zur Hervorhebung des Motivs auf das T-Shirt angebracht.

Beispiel: Herstellung eines T-Shirt Motivs mit StrassZauber

SZ_1 1. Erstellen der Vorlage in CorelDRAW. Die Grafik sollte über wenige Details und klare Linien verfügen, um möglichst gut mit Strasssteinen dargestellt werden zu können.
SZ_2 2. Wenn die Grafik den Vorstellungen entspricht, startet man StrassZauber. Das PlugIn StrassZauber findet sich nach der Installation als neuer Menüpunkt in CorelDRAW unter dem Menü-Icon „Anwendung starten“.
SZ_3 3. In dem Dialog, der sich nun öffnet, werden die Größe der Löcher in der Schablone festgelegt. Hierzu gibt man einen etwas größeren Durchmesser ein, als die verwendeten Strasssteine aufweisen. Als geeignete Einstellung hat sich z.B. Steindurchmesser plus 0,1-0,2 mm erwiesen. Weiterhin wird der Abstand zwischen den Steinen festgelegt. Je enger die Steine sitzen, desto genauer wird die Grafik mit Steinen „nachgezeichnet“, jedoch wird es für die Software schwieriger, Ausgleiche im Abstand vorzunehmen, um eine gleichmäßige Aufteilung zu erzielen.
SZ_4 4. Nachdem alle erforderlichen Angaben gemacht wurden, startet man den Konvertierungsprozess. Hierbei zeigt StrassZauber an, wie viele Steine benötigt werden und signalisiert mit dem grünen Balken wie weit der Prozess schon abgeschlossen ist.
SZ_5 5. Wenn StrassZauber seine Arbeit beendet hat, sind die Positionen der Strasssteine – die auf einer extra Ebene liegen – gut zu erkennen. Nun kann die automatisch erzeugte Schablone u.U. noch manuell nachbearbeitet werden, indem man Steine verschiebt, löcht oder hinzufügt. Hierfür stehen die normalen Funktionalitäten von CorelDRAW und ein Bearbeitungsmodus von StrassZauber hilfreich zur Verfügung.
SZ_6 6. Wenn die Schablone am Bildschirm den Vorstellungen entspricht, wird die Ausgabe wie gewohnt mit CuttingMaster (Graphtec Plotter) bzw. CutWizard (GCC Plotter) gestartet. Im PlugIn wird nur die Ebene „StrassSteinSchablone“ für die Ausgabe auf dem Schneideplotter festgelegt, alle anderen Ebenen müssen abgewählt werden.
SZ_7 Erstellung der Strassvorlage mit einem Graphtec Schneideplotter: Am Markt wird spezielles Schablonenmaterial für Strass angeboten. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine Sandstrahlfolie bzw. Schablonenfolie mit selbstklebender Ausrüstung. Bei Entwicklung und Tests dieser Software bewährte sich eine relativ weiche Folie von 0,55 mm Stärke gut. Es wurde auch mit einer härteren Folie von 0,7 mm Stärke gearbeitet. Bei der dickeren und härteren Folie ließen sich die Löcher jedoch nicht so gut entgittern. Hier sprechen Sie am besten mit Ihrem Materiallieferanten oder machen einige eigene Versuche, um das optimale Material für Ihren Arbeitsablauf zu finden.
SZ_8 7. Nachdem der Plotter den Job beendet hat, wird das Material aus dem Plotter entnommen und die Schablone entgittert. Wie man auf dem Bild gut erkennen kann, hebt sich die Schablone gut ab und die Positionen für die Steine bleiben auf den Träger zurück.
SZ_9 8. Im nächsten Arbeitsschritt bringt man die selbstklebende Schablone auf einen Karton als Träger auf. Nach dem Aufkleben beschneidet man den Karton auf die Kanten der Schablone. Dies erfolgt, damit später die Transferfolie nicht am Karton kleben bleibt, was den Arbeitsablauf unnötig erschweren würde.
SZ_10 9. Nun können die Strasssteine auf die Schablone aufgebracht werden. Dabei die Steine einfach mit einem Pinsel über die Schablone streichen. Die Steine fallen mit dem „dicken Ende“ – also der geraden Fläche mit dem Heißkleber – in die Vertiefungen der Schablone. Sollten wirklich einmal einzelne Steine falsch herum in der Schablone liegen, leistet eine Pinzette sehr gute Dienste.
SZ_11 10. Wenn alle Strasssteine in der Schablone sind, wird über die ganze Schablone eine hitzebeständige Transferfolie geklebt. An dieser Transferfolie kleben nun die Strasssteine. Die Transferfolie wird nun zusammen mit den Strasssteinen von der Schablone abgezogen und auf das Textil aufgebracht. Die Schablone kann immer wieder verwendet werden. Die Steine werden mit der Heißpresse aufgebügelt. Die Zeiten sind hier je nach verwendetem Material etwas unterschiedlich. Gängige Werte sind jedoch z.B. 185 Grad als Temperatur und 18 Sekunden Presszeit.
SZ_12 11. Hier erkennt man nun deutlich das Motiv aus Strasssteinen, das auf das T-Shirt gebügelt wurde. Nun muss man das Textil inkl. der Transferfolie noch abkühlen lassen. Wenn dies erfolgt ist, kann man sicher sein, dass die Steine fest mit dem Textil verbunden sind und man kann die Transferfolie abziehen.
SZ_13 12. Nach dem Abziehen der Transferfolie ist das T-Shirt fertig gestellt. Die Schablone kann wie schon erwähnt immer wieder verwendet werden, um weitere Textilien zu veredeln.

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